Wer wir sind und was wir machen

Hinter dem Kürzel »gGIS« verbirgt sich die 1988 gegründete »gemeinnützige Gesellschaft für integrative Sozialdienste mbH«. An unseren Standorten in Hannover und München halten wir ein vielschichtiges und individuelles Leistungsangebot für Menschen mit Beeinträchtigungen bereit. Maxime unseres Handelns ist der Gedanke der Inklusion. Das bedeutet: Im Vordergrund all unserer Leistungen steht die selbstbestimmte Lebensgestaltung des Einzelnen als eines aktiven Teils der Gemeinschaft. Es geht uns also nicht darum, Entscheidungen für unsere Kunden zu treffen, sondern darum – und das ist der Unterschied ums Ganze –, unsere Kunden bei der Umsetzung ihrer eigenen Entscheidungen zu unterstützen.

Darüber hinaus bieten wir als Träger des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) Jahr für Jahr circa 120 jungen Menschen die Möglichkeit, im Anschluss an ihre Schulausbildung erste Erfahrungen in der sozialen und pflegerischen Arbeitswelt zu gewinnen. In und auf den von uns organisierten Seminaren und Seminarreisen begleiten wir die FSJler pädagogisch. Und zwar nicht nur »unsere« eigenen, sondern auch die anderer Institutionen. Denn wir arbeiten mit unterschiedlichen sozialen Einrichtungen auch über die niedersächsischen Landesgrenzen hinaus zusammen, helfen diesen bei der Suche nach geeigneten Freiwilligen und übernehmen in enger Abstimmung mit ihnen auch die Seminarbetreuung.

Seit 2007 sind wir Mitglied der RENAFAN Group und erweitern damit unser Leistungsportfolio. Unsere Dienstleistungsangebote umfassen im Einzelnen:

 

• die Assistenz und Pflege erwachsener Menschen mit Beeinträchtigungen,

• die Studien- und Arbeitsassistenz,

• die Haushaltshilfen,

• die Integrationsassistenz bei Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen,

• den Familienentlastenden Dienst (FED) und verschiedene Freizeitangebote sowie

• den Beförderungsservice.

 

Derzeit haben wir ca. 2000 Kundinnen und Kunden:

 • 400 Kinder und Jugendliche werden im Rahmen der Integrationsassistenz betreut.

• 130 Kinder und Jugendliche sowie deren Familien nehmen regelmäßig den Familienentlastenden Dienst in Anspruch. 140 Kinder und Jugendliche nehmen regelmäßig an den Gruppenangeboten teil.

• 80 erwachsene Kunden erhalten Leistungen im Rahmen der ambulanten Assistenz und Pflege inkl. der Studien- und Arbeitsassistenz.

• 180 Kinder und Jugendliche fahren jährlich auf unsere Freizeiten.

• Der Beförderungsdienst in Hannover und München bietet regelmäßige Leistungen für 1150 Fahrdienstkunden.

Jeder Mensch ist ein Einzelfall

Da jeder Mensch seine ganz eigenen Besonderheiten besitzt, schneiden wir unsere Leistungen auch individuell auf die Bedürfnisse des Einzelnen zu. Das setzt den intensiven Austausch mit den Kunden, den Erziehungsberechtigten der Kinder und Jugendlichen sowie den Angehörigen voraus. Denn in vielen Fällen sind sie Experten in eigener Sache. Sie verfügen über ganz spezifische Vorerfahrungen und haben im Laufe der Zeit wertvolles Spezialwissen im Zusammenhang mit der Beeinträchtigung angesammelt. Diesen Erfahrungsschatz gilt es im Prozess unserer Beratung zu heben. Ein ganz wichtiger Baustein unserer Arbeit ist also das Zuhören. Damit wir von Anfang an so passgenau wie möglich helfen können.

Wer bezahlt das?

Wir arbeiten seit Jahren eng mit den verschiedenen Kostenträgern der von uns angebotenen Leistungen zusammen. Das sind die Träger der Kinder- und Jugendhilfe, der Sozialhilfe sowie die Kranken- und Pflegekassen. Zu deren Akteuren unterhalten wir ein vielmaschiges und enges persönliches Netzwerk. Wir helfen Ihnen bei der Wahl des geeigneten Kostenträgers und unterstützen Sie bei Fragen zur richtigen Antragstellung. Durch die in unserer täglichen Praxis stetig wachsende Expertise im Zusammenhang mit erfolgreichen Kostenübernahmen finden wir die für Sie optimale Finanzierungsquelle

Unsere Beratungskompetenz

Kunden, Eltern und Angehörige sind oft vom Zuständigkeitswirrwarr, dem Paragrafendschungel und den Formalitäten der Antragstellung überfordert. Weil wir im Laufe unserer 25-jährigen Arbeit wertvolles Know-how gesammelt haben, kennen wir uns auf diesem manchmal unwegsamen Gelände dagegen bestens aus und können Sie daher umfassend beraten. Auch juristische Auseinandersetzungen und Präzedenzfälle schrecken uns nicht, denn wir wissen: Die Routineentscheidungen von heute sind oft die Präzedenzfälle von gestern. Sie müssen also nicht allein in einen nerven- und zeitraubenden Papierkrieg mit Kostenträgern ziehen. Wir stehen bei der Antragstellung und dem Schriftwechsel an Ihrer Seite. Melden Sie sich gern zu einem persönlichen Gespräch bei uns, damit wir die für Ihren besonderen Fall am besten passende Vorgehensweise ausloten können. Unsere Beratung erstreckt sich selbstverständlich nicht nur auf den wichtigen Aspekt der Leistungsfinanzierung. Darüber hinaus vermitteln wir wertvolle Kontakte zu Selbsthilfeorganisationen und Elterninitiativen. Für den Fall, dass es aufseiten der Schule eines Kindes mit bestimmten Beeinträchtigungen Gesprächsbedarf gibt: Auch sie findet in uns einen fachkundigen Ansprechpartner bei allen Fragen rund um das Thema Integrationsassistenz. Im Einzelnen beraten wir Sie:

• bei der Leistungsbeantragung,

• bei Fragen der täglichen Lebensgestaltung und Lebensplanung unter Berücksichtigung des individuellen Assistenz- und Pflegebedarfs,

• zu Fragen der Integration in Kindergarten, Schule, Studium oder Ausbildung,

• zu Fragen der Ablösung vom Elternhaus und

• bei Beförderungsanträgen.

 

Wir haben immer einen leckeren Kaffee und ein offenes Ohr. Und in den allermeisten Fällen auch eine gute Idee, wie es am besten weitergehen könnte. Sprechen Sie uns an.